Di 10 Aug 2010
Zuschüsse sichern bei der Altbausanierung
Geschrieben von Publisher unter Bauen und Wohnen
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Aufgrund der weltweiten Finanzkrise gibt es derzeit einiges zum sehr günstigen Preis. Gerade im Hinblick auf Immobilien hat der Markt gezeigt, dass selten eine so gute Zeit zum Kauf existiert hat. Die Preise sind teilweise ins bodenlose gestürzt, gleichzeitig sind die Finanzierungszinsen der Kreditinstitute so niedrig wie schon lange nicht mehr. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen sich ihren Traum vom eigenen Häuschen erfüllen wollen und derzeit aktiv auf Objektsuche sind.
Dennoch sind den finanziellen Möglichkeiten oft Grenzen gesetzt, so dass mancher Interessent vor allem nach Häusern älterer Bauart Ausschau hält. Dies birgt ja auch den Vorteil, dass das Umfeld bereits gewachsen ist und man also schnell erkennen kann, was einen vor Ort erwartet. Preise von unter 100.000 Euro mit großem Garten sind dann oft keine Seltenheit.
Doch alte Gemäuer bergen die Gefahr, dass darüber hinaus noch große Summen für Sanierung der Substanz wie Dach, Fassade und Fenster aufgebracht werden müssen. Ausgehend von einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kann man also gerne nochmals mit einer Investitionssumme von 60.000 Euro aufwärts rechnen. Doch sollte man diese Investition von Beginn an wagen? Oder gibt es auch die Möglichkeit, die einzelnen Sanierungsteile über die Jahre hinweg zu verteilen?
Gerade energetische Sanierungsarbeiten wie Dacheindeckung, Fassadenerneuerung, Fensterbau oder Modernisierung der Heizungsanlage sind als Gesamtbild zu betrachten. Zwar kann man diese Gewerke auch einzeln erledigen, allerdings ist effektive Energieeinsparung nur im Gesamtpaket sinnvoll.
Der reine Austausch von Holzverbundfenster durch moderne Kunststofffenster sorgt zwar für einen geringeren Wärmeverlust, erscheint aber angesichts einer veralteten Heizungsanlage mit hohen Brennstoffkosten als absurd.
Doch eben hier setzen nun die Fördermaßnahmen des Bundes an. Über die Hausbank kann zu Sanierungszwecken ein Antrag bei der KfW-Bank gestellt werden, wo verschiedene Zuschüsse oder sehr zinsgünstige Förderdarlehen mit teilweise tilgungsfreien Anfangsjahren zum Abruf bereit stehen. Da jedoch nicht absehbar ist, wie lange derartige Förderprogramme noch aufrecht erhalten bleiben, wäre die Sanierung am besten gleich und in vollem Umfang vorzunehmen.