Webspace, Webhosting – für viele bereits erfahrene Internetuser sind diese Begriffe geläufig, für Personen, die das World die Web oder Internet nur peripher nutzen, führen diese Begriffe, um nur zwei zu nennen, häufig zu Verwirrung und gerade, wenn es darum geht, den für die eigenen Bedürfnisse geeigneten Webspace Anbieter auszuwählen, sollte man ein wenig Bescheid wissen.
Der Webspace ist im Grunde nichts anderes als ein Speicherplatz auf einem Server, der in unterschiedlicher Kapazität und Preisen (zuweilen aber auch gratis)  zur Verfügung gestellt wird.
Dieser Online-Speicherplatz oder Webspace wird von Internetdienstanbietern, kurz Webspace Anbietern angeboten, um Kunden die Möglichkeit zu geben, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Music Files, Images), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen.
Der Erwerb von Webspace ist im Grunde bereits ein Webhosting mit verschiedenen Leistungen – Zumeist wird eine Hosting-Leistung gemeinsam mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten.
Das Webhostingselbst ist eine IT-Dienstleistung, die durch folgende Kriterien charakterisiert wird: einerseits die Menge an Speicherplatz und andererseits die definierte Obergrenze für den Datenverkehr und natürlich auch Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP).
Durch die wachsende Zahl von Webspace Anbietern ist angeraten, diese miteinander in Leistungsangebot, Service und Preis miteinander zu vergleichen – vorab muss man aber allerdings, die eigenen Bedürfnisse zu analysieren, macht es doch einen großen Unterschied, ob man bloß einen Blog hosten lassen möchte oder vielleicht einen Online Shop leistungsfähig verfügbar machen möchte.
Bewertet werden Anbieter  die mittlere Serververfügbarkeit im Jahr, die Ladegeschwindigkeit sowie den Support bei auftretenden Problemen auf technischer oder Umsetzungsebene – dafür haben sich unterschiedliche und unabhängige Bewertungsplattformen zum Provider-Vergleich etabliert.
In letzter Zeit häufen sich Angebote von kostenlosen Webspace Anbietern: Diese Anbieter finanzieren sich in der Regel über Werbebanner oder Pop-up-Werbefenstern oder setzen Beteiligung im Forum voraus.
Abstriche müssen die Nutzer kostenfreier Angebote bei Verfügbarkeit und Geschwindigkeit ihrer Webseiten machen, kaum ein Webspace Anbieter, der als Freehoster agiert, bietet die standardmäßige 99,9% Erreichbarkeit des kommerziellen Hostings. Auch ist ein kontinuierlicher und fließender Abruf der Webseite zu Stoßzeiten häufig nicht gewährleistet. Durch ein eng gestecktes Finanzierungsmodell, das fast immer auf Werbung und Spenden basiert, sparen kostenlose Webspace Anbieter gerne an Standardfeatures wie etwa Sicherungskopien, was im Ernstfall unangenehme Konsequenzen für den User haben kann. Aus diesen Gründen sind kostenpflichtige Anbieter im geschäftlichen Bereich, wo es ganz wesentlich auf Sicherheit, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit ankommt, nach wie vor günstiger und daher definitiv zu favorisieren.
Zusammenfassend kann man durchaus feststellen, dass kostenpflichtige Webspace Anbieter eher zu bevorzugen sind, auch wenn man nur eine statische Website oder zum Beispiel einen Blog hosten lassen möchte, da Verfügbarkeit auch für eine Suchmaschine wie Google von großer Bedeutung ist – Webseiten, die ein Problem in diesem Aspekt aufweisen, ranken in der Regel relativ schlecht und werden somit von potentiellen Besuchern weniger gut gefunden.