Eine Überwachungskamera ist ein Teil eines Überwachungssystems welches in der Regel aus Kamera, Monitor und Rekorder besteht. Die Überwachungskamera ist meist fest montiert und kann gegebenenfalls durch einen speziellen Antrieb geschwenkt werden. In Banken, Kaufhäusern und Supermärkten dient die Überwachungskamera der Diebstahlsprävention. Auf Plätzen und an Straßen dient eine Kamera genauso wie in Straßenbahnen und Bussen der Sicherung der öffentlichen Ordnung. Im Öffentlichen Straßenverkehr sollen Überwachungskamera dafür sorgen, das hauptsächlich Höchstgeschwindigkeiten nicht überschritten werden. Aber auch das zu dichte Auffahren soll mit Überwachungskameras dokumentiert werden. Stark befahrene Kreuzungen werden dahingehend überwacht, dass man Kenntnisse zur späteren Unfallverhütung sucht.
In Großbritannien gibt es die meisten Überwachungskameras. Die Bevölkerung in Großbritannien ist nicht so negativ auf die Überwachung zu sprechen, weil angeblich ein großer Kriminalfall mit Hilfe der Kameras gelöst werden konnte. Auch wenn diese Behauptung nur eine Falschmeldung der Medien war.
Überwachungskameras dienen aber auch der Sichtbarmachung von Problemen innerhalb schwer zugänglicher Bereiche. Im Kanalisationssystem werden Überwachungskameras eingesetzt, genauso wie im Innern von Maschinen. Die Vorgänge in einem für Menschen schädlichen Gebiet kann man mit einer Überwachungskamera auch beobachten.
An dunklen Orten ist eine Schwarz-Weißkamera günstiger als eine Farbkamera, denn sie ist lichtempfindlicher. Sollte eine Kamera zum Objektschutz einer Immobilie dienen, ist eine Kamera, die automatisch bei Dunkelheit auf schwarz-weiß Betrieb umschaltet sehr vorteilhaft. Die unterschiedlichen Objektive, die man in einer Überwachungskamera verwenden kann, sind entscheidend für die Bildqualität. Der CCD oder CMOS Chip ist auch mit für die Bildqualität entscheidend.
Im Innenbereich wie in Banken und Kaufhäusern sind die Kameras oft auffällig angebracht und verfügen über einen sogenannten „Dom“. Diese Kuppel soll verhindern, das der Betrachter erkennt wohin die Kamera gerade „schaut“.