Bei der Planung der Kosten, die ein Hund im Laufe seines Lebens verursachen wird, sollte der Tierarzt nicht vergessen werden. Es fallen auch bei einem gesunden Hund regelmäßige Tierarztbesuche an, denn die Impfungen kehren immer wieder. Die Grundimmunisierung gegen die wichtigsten Krankheiten findet bereits beim Welpen statt, ist aber nicht lebenslang wirksam. Die Wiederholungsimpfungen müssen regelmäßig durchgeführt werden und verursachen damit gewisse Kosten.
Neben den Impfungen fallen Kosten für die Wurmkuren an. Es werden damit innere Parasiten abgewehrt, wie zum Beispiel Spulwürmer. Schon Welpen werden vor Vollendung der dritten Lebenswoche entwurmt. Wurmkuren sollten später nicht regelmäßig nach Gutdünken durchgeführt werden, sondern je nach Bedarf. Denn sie stellen einen Eingriff in die Darmflora dar. Wichtig kann im Verdachtsfall eine Untersuchung des Kots durch den Tierarzt sein. Er kann entscheiden, ob eine Wurmkur fällig wird oder nicht.
Neben den Kosten für den Tierarzt kommen auf den Hundehalter weitere Kosten zu. Dazu gehören zum Beispiel Versicherungen. Wer sich vor Forderungen schützen möchte, kann zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung abschließen. Bei einigen Anbietern gibt es hierzu Rabatte. Zudem kann der Abschluss einer Krankenversicherung sinnvoll sein, aber das meistens nur bei sehr wertvollen Zuchthunden.
Auf jeden Fall ist die Hundesteuer zu zahlen. Die Höhe der Steuer wird von den einzelnen Gemeinden unterschiedlich festgelegt und richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Hunde, die zu den so genannten Kampfhunden zählen, werden höher besteuert. Höhere Kosten fallen auch für den zweiten und jeden weiteren Hund an. Es gibt aber auch Fälle, in denen sind die Steuern niedriger und das ist immer dann so, wenn der Hund notwendigerweise gehalten werden muss. So etwas kann bei der Haltung eines Blindenhundes der Fall sein oder auch bei Therapiehunden. Die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann hier nähere Auskünfte geben und nennt auch die Höhe der Steuern im Einzelfall.
Weitere Kosten können für den alltäglichen Bedarf anfallen, wobei einige einmalig sind. Zu letzteren zählen Anschaffungskosten für den Hund selbst, für sein Halsband, die Leine oder das Geschirr. Laufende Kosten entstehen für das Futter oder für die Teilnahme an der Hundeschule oder am Hundesport.