Fast ein Drittel der Deutschen leidet zeitweise bzw. dauernd unter Schlafstörungen, wovon die Hälfte davon durch Stress verursacht wird. Was aber natürlich kein Arzt feststellen kann, ist, ob Sie ihr Schlafzimmer auch stressfrei eingerichtet haben, denn bei vielen haben sich Schlafgewohnheiten eingeschlichen, die es dem Körper und der Seele nicht gerade leicht machen, sich zu entspannen.
Dazu zählt in erster Linie, dass man den Stress und die Sorgen vor dem Schlafengehen nicht richtig abschütteln kann. Durch Gespräche am späten Abend über seine Probleme nimmt man diese erst recht mit ins Bett. Bei einem entspannenden Bad lassen sich manche Sorgen sozusagen „abwaschen“ oder verlieren durch einen langen Spaziergang nach dem Job an Priorität.

Häufig kommt man durch einen langen Arbeitstag erst am Abend zu einem richtigen Essen und glaubt mit einem oppulenten Mahl das versäumte Mittagessen nachholen zu müssen. Gehen Sie vorher noch einmal in Gedanken ihren Tag durch, wie viele Snacks man doch zwischendurch unbewusst zu sich genommen hat. Ein leichtes Abendessen reicht hier also auch aus, beschwert den Magen nicht während der Nacht und weckt am nächsten Morgen den Appetit für ein nahrhaftes und energiereiches Frühstück.

Die Schlafzimmereinrichtung spielt auch keine geringe Rolle, um richtig entspannen zu können. Angenehme Farben, beruhigende Lichtverhältnisse, eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 °C und bequeme Kaltschaummatratzen in modernen Betten oder gemütlichen Schlafsofas tragen viel zum Wohlbefinden und Entspannen bei. Für elektronische Geräte wie Fernseher oder gar einen PC, der einen an den Job erinnert, sollten das Schlafzimmer als verbotene Zone gelten, damit man gar nicht erst auf die Idee kommt, andere Dinge als zu Schlafen im Schlafzimmer tut.