Bei Freizeitaktivitäten passiert ein Großteil der Verletzungen bei sportlichen Aktivitäten. Auch ein gut trainierter Sportler ist davon nicht gefeit. Die Palette an Sportverletzungen reicht von harmloseren Verstauchungen, Prellungen, leichteren Sehnenzerrungen und Muskelfaserrissen, also Verletzungen, die innerhalb kürzester Zeit wieder auskuriert werden können und keinen stationären Aufenthalt verlangen, bis hin zu Brüchen, Quetschungen, Sehnenrissen, Verdrehungen und all den anderen Blessuren, die einen langwierigen Genesungsprozess nach sich ziehen.
Ein wochenlanger Spitalaufenthalt kann nach einem Sportunfall neben Schmerzen, auch eine psychische Belastung für den Betroffenen darstellen. Manchmal lässt sich auch nicht einschätzen, ob alles wieder beim Alten nach einer Genesung bleibt. Eine anschließende langwierige Physiotherapie muss des öfteren nach dem Gesundschreiben durchgeführt werden. Hierbei ist die aktive Mitarbeit des Patienten mehr denn je erforderlich. Bei jüngeren Menschen ist der gesamte Heilungsprozess, damit die volle Bewegungsfähigkeit wieder zurück erlangt werden kann, wesentlich höher als bei älteren. Das tägliche Training ist hier ausschlaggebend für den späteren Erfolg. Nicht jeder hat den Ehrgeiz, die meist mit Schmerzen verbundenen Übungen gezielt durchzuführen. Dementsprechend wird auch das Ergebnis sein. Nach einem Jahr Therapie kann weiterhin eine Bewegungseinschränkung vorliegen. Um den Genesungsprozess zu unterstützen, hilft nicht immer ein Ernährungsplan. Vielmehr muss der Patient die Zähne zusammenbeißen, auch dann, wenn es noch so sehr zu Beginn der Therapie unangenehm schmerzt und die Motivation an einem Tiefpunkt liegt.

Berufssportler tun sich hier schon wesentlich leichter. Ein spezieller Trainingsplan wird auch nach einer Verletzung eingehalten, um so rasch wie möglich wieder in den aktiven Sport zurückzukehren. Je nach Verletzungsart muss gezielt vorgegangen werden, damit es zu keinen weiteren Komplikationen kommt. Zum Leidwesen vieler Athleten bedeutet eine Verletzung das Ende der kurz zuvor noch erfolgreichen Karriere. Daher ist es wichtig, um Verletzungen vorzubeugen, vor jeder sportlichen Betätigung ein Aufwärmtraining durchzuführen. Zudem soll nicht laufend der Körper an seine Leistungsgrenze geführt werden. Ermüdungsbrüche sind beim Spitzensport keine seltene Begleiterscheinung. Auch im Sport sollte alles sein Maß und Ziel haben.