Seit einiger Zeit sind klassische Halbschuhe wieder voll im Trend. Frau trägt sie zu Hosen, Shorts, Röcken und Kleidern. Es gibt eine Vielzahl dieser Schuhe: Einige sind sehr feminin gestaltet, andere erinnern an Modelle der Herrenmode.
Hier werden zwei Modelle genauer vorgestellt: Mokassins und Loafers. Es gibt dabei einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Der größte Unterschied und somit klassisches Unterscheidungsmerkmal ist der Absatz. Mokassins haben grundsätzlich keinen Absatz, sie sind ganz flach. Der Schuh ist im Prinzip aus einem Stück genäht, es gibt keine seperate Innensohle (auch Brandsohle genannt). Auch ist der Schaft nicht gefüttert. Manchmal ist eine Laufsohle angenäht, allerdings nicht immer. Das Leder der Mokassins ist zumeist sehr weich, oft wird auch Wildleder verwendet. Vorne auf dem Schuh befindet sich oft eine Art Lasche, die mit Fransen, Perlen oder Stickereien verziert ist. Es gibt auch Mokassins, die ähnlich hoch wie Stiefletten oder Stiefel sind. Diese Sonderform hat in den meisten Fällen auch Fransen am Schaft.

Die Loafers hingegen haben stets einen kleinen Absatz. Sie sind aus festerem, glatten Leder hergestellt und werden sowohl von Frauen als auch von Männern gern getragen. Sie sind ein Klassiker in der Schuhmode. Die Loafers werden, ähnlich wie Mokassins, aus einem Stück genäht. Der Schuh ist somit nicht schwer und sehr flexibel. Loafers haben im Gegensatz zu Mokassins, IMMER eine Laufsohle aus dickerem Material an der auch der Absatz befestigt ist. Bei den Loafers gibt es mehrere Modelle, besonders bekannt sind die vier folgenden. Die Urform der Loafers wird heute Pennyloafers genannt. Außerdem gibt es noch Tasselloafers, Laschenslipper (eine Hausschuhform) und Zugloafer (diese haben ein elastisches Gummiband).

Beide Schuhmodelle sind vorwiegend für Frühling und Sommer geeignet, da sie nicht besonders warm sind und vor allem nicht wasserdicht. Loafers können dabei als Weiterentwicklung der klassischen Mokassins gesehen werden.