Suchmaschinenoptimierung ist ein lukratives Geschäft

Webseiten, die etwas verkaufen wollen (z.B. ein Produkt oder eine Dienstleistung) sind auf Kundschaft – sprich Besucher – angewiesen. Dieser kommen zum Großteil über Suchmaschinen auf die Seite, deshalb sollte jeder Betreiber einer solchen Seite bestrebt sein, für die ihn betreffenden Begriffe möglich gut zu ranken. Das erreicht er durch Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenoptimierung besteht aus Onpage- und Offpage-Optimierung. Die Onpage-Optimierung kann dabei vom Webmaster selbst (durch entsprechenden Inhalt, Keyword-Density, etc…) beeinflusst werden, während die Offpage-Optimierung von den Backlinks seiner Seite abhängt. Diese werden von anderen Webseiten aus gesetzt und eine dieser Webseiten könnte Ihre sein. Ihre Seite kann somit ein Teil des sog. Linkbuildings dieser kommerziellen Seite sein.

Da die Positionen von Top-Begriffen im allgemeinen sehr stark umkämpft sind, stärken sich die kommerziellen durch gekaufte oder gemietet Backlinks. Dabei achten die Betreiber dieser Seiten natürlich auf die Qualität der von ihnen gemieteten Seiten. Mit Qualität ist in diesem Fall nicht unbedingt der Inhalt gemeint, sondern die für die Linkpower verantwortlichen Faktoren. Diese wären:

  • Pagerank
  • Domainalter („Trustrank“)
  • Anzahl externer Links
  • Anzahl interner Links
  • Domain- und IP-Popularität
  • Inhalt

Das Domainalter können Sie nicht beeinflusse, den Rest schon. Durch Linktausch können Sie Pagerank, Domain- und IP-Popularität erhöhen, den Inhalt sowie die Anzahl der Links können Sie selbst festlegen. Nun gilt es nur noch Käufer bzw. Mieter zu finden. Am schnellst geht das über Linkverkaufsplattformen. Diese übernehmen in der Regel die komplette Verwaltung von der Kundengewinnung bis hin zur Abrechnung. Wenn Sie ohne Vermittler Links verkaufen wollen, müssen Sie erstens selbst Käufer suchen und eventuell Rechnungen ausstellen, was wieder eine Frage der rechtlichen Lage ist. Und glauben Sie mir, die Summen die Sie bei einer Überschreitung rechtlicher Grenzen zahlen müssten, stehen in keinem Verhältnis zum Verdienst. Das ist natürlich kein Grund, auf die private Vermietung von Links – und damit auf’s Geldverdienen im Internet – gänzlich zu verzichten, aber Sie sollten sich vorher ausreichend mit der Rechtslage auskennen.