Einfach und schnell, aber bringt’s auch was?

Sie sind ein beliebtes Mittel, um die Domainpopularität einer Homepage zu erhöhen. Webkataloge werden immer noch gern als Mittel zum Link building benutzt. Ich schreibe „immer noch“, weil viele Webkataloge, Artikelverzeichnisse, Linkfarmen, etc… in letzter Zeit immer häufiger von Google abgestraft werden. Da diese häufig nach demselben Prinzip aufgebaut sind, ist es wahrscheinlich nicht allzu schwer, einen entsprechenden Filter im Google-Algorithmus zu installieren.

Wie dem auch sei, es stellt sich nun natürlich die Frage, ob sich Einträge in Webkataloge überhaupt noch lohnen, schließlich muss man dafür Zeit oder gar Geld investieren. Schließlich ist es immer noch Gang und Gebe, dass Einträge in Webkataloge für eine Vergütung angeboten werden.

Dazu gehe ich erstmal kurz auf den allgemeinen Aufbau von Webkatalogen ein. Diese sind in der Regel in Haupt- und Unterkategorien gegliedert, wobei die Tiefe der Unterkategorien variieren kann. Vor- und Nachteile werden hier bereits deutlich. Viele Unterkategorien lassen eine gewisse Themenrelevanz zu (z.b. Internet > Programmierung > PHP > PHP Tutorials), entfernen sich jedoch dabei immer weiter von der Startseite. Die Power des Links schwindet also mit zunehmender Relevanz immer mehr. Außerdem ist es bei vielen Katalogen nur möglich, die URL zu verlinken oder vielleicht noch ein Keyword dazu anzugeben. Eine Verlinkung aus dem Text heraus ist mir bisher nur bei einigen wenigen Katalogen aufgefallen. Zwar kann man nicht direkt von Manipulation sprechen, da Sie ja schließlich eine Unterkategorie um einen wertvollen und thematischen passenden Beitrag ergänzen, aber Google wertet Webkatalogeinträge trotzdem bei weitem nicht mehr so gut wie früher. Ich denke jedoch, dass sich diese Kataloge immer noch zum erhöhen der Domainpopularität eignen, da ein Eintrag schnell gemacht ist und mit wenig Aufwand verbunden ist. Da man am Anfang noch keine Linkpartner finden wird (da fehlender PR und Erfolge in den SERPs,) stellen Webkataloge immer noch eine brauchbare Alternative dar.