Wenn die Bank mit der Kündigung des Kontos droht, ist es höchste Zeit, sich über die Möglichkeiten zu informieren, wie ein Konto trotz Schufa aufrechterhalten werden kann oder auch neu eröffnet werden könnte. Eines vorneweg: Es gibt keinen Grund, zu verzweifeln oder sich vor lauter Sorgen die Nächte schlaflos um die Ohren zu schlagen. Wer sich an einen Experten wendet und sich fachmännisch helfen lässt, wird bald wieder ein Konto trotz Schufa haben, von dem aus alle Zahlungsvorgänge erledigt werden können und alle Einnahmen verbucht werden. Letzteres ist nämlich auch wichtig, denn wenn man zum Arbeitgeber gehen muss, um ihm zu sagen, dass die Gehaltszahlungen demnächst bitte bar erfolgen sollen, weil es kein Konto mehr gibt, ist das nicht gerade vorteilhaft für das Arbeitsverhältnis. Wenn ein Konto trotz Schufa eröffnet wird, reicht es völlig aus, dem Arbeitgeber einfach eine Änderung der Bankverbindung mitzuteilen. Nicht mehr und nicht weniger Informationen sind nötig. Der Chef oder die Personalabteilung müssen wirklich nicht erfahren, dass es sich bei dem neuen Konto um ein Girokonto ohne Schufa handelt. Das wird auch an der äußeren Form nicht zu erkennen sein. Das gilt natürlich auch für den Umgang mit Rentenstellen, Wohngeldstellen, Hartz IV Leistungen oder Grundsicherungsgeld. Jede Zahlung, die normalerweise überwiesen wird, kann auf ein Girokonto ohne Schufa eingezahlt oder bargeldlos überwiesen werden. Vom Girokonto ohne Schufa können dann innerhalb des vorhandenen Guthabens Zahlungen oder Barabhebungen vorgenommen werden. Überweisungen funktionieren ebenfalls, wie man es kennt. Es muss lediglich der Guthabenrahmen eingehalten werden, dann ist mit dem Girokonto ohne Schufa alles in Ordnung.