Do 8 Jul 2010
Finanzierung für Passivhäuser
Geschrieben von nico123 unter Haus und Heim
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Der Traum vom eigenen Haus stirbt nicht aus. Entsprechend des ökologischen Allgemeintrends sind natürlich auch Passivhäuser besonders gefragt. Doch wie sieht es mit der Finanzierung für Passivhäuser aus? Möchte man eine spezielle Finanzierung für Passivhäuser, muss zuerst sicher gestellt sein, dass das gewählte Haus tatsächlich alle Faktoren eines solchen erfüllen. Die Bauweise muss im Endeffekt eine Energieersparung von 90% zum üblichen Verbrauch ergeben. Dieses Resultat ist bei Passivhäusern ausschließlich über die Bauweise, die Ausrichtung des Hauses und der Energieversorgung zu erreichen. Entspricht der gewählte Haustyp voll und ganz dem eines Passivhauses geht es an die Finanzierung. Die Finanzierung für Passivhäuser beginnt grundlegend ganz genauso wie bei jedem anderen Neubau. Allerdings kann man zur Finanzierung für Passivhäuser auf verschiedene Fördermittel zurückgreifen. Diese Fördermittel stehen z. B. in Form von besonderen Krediten zur Verfügung, oder ergeben sich durch die Montage einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach, welche komplett, oder zumindest einen großen Teil des Energiebedarfs zukünftig abdecken wird. Die Förderkredite sind in der Regel selten über die Hausbank zu erhalten. Hier macht es Sinn, sich im jeweiligen Bundesland nach Förderbanken zu erkundigen, die sich unter Anderem auch auf die Finanzierung für Passivhäuser spezialisiert haben. Auch Bausparkassen unterstützen oft die Finanzierung für Passivhäuser. Dennoch sollte bei der Finanzierung für Passivhäuser nie auf das erstbeste Angebot zugegriffen werden. Ein Passivhaus benötigt für die Erstellung zunächst höhere Kosten als „normale“ Häuser. Diese Finanzierung muss auf einem sicheren Fundament stehen. Fördermittel, ein hohes Amortisationsniveau und ausgesprochen geringer Energiebedarf machen nach Fertigstellung das Passivhaus dann schnell auch zum guten Anlageobjekt!