Hase und Kaninchen gehören verschiedenen Arten an. Sie unterscheiden sich im Körperbau und ganz besonders in ihrer Lebensweise voneinander.

Der Feldhase ist ein Einzelgänger, der sein ganzes Leben unter freiem Himmel verbringt. Tagsüber liegt der Feldhase in einer flachen, ungepolsterten Grube, der Sasse. Dort ist er durch seine Fellfarbe gut getarnt. Kommt ihm ein Feind zu nahe, jagt er in großen Sätzen davon. Auf der Flucht schlägt er Haken und kann so seinem Verfolger häufig entkommen. In der Dämmerung äst der Hase. Die Häsin bringt bis zu viermal im Jahr 2 bis 4 Junge zur Welt. In der Nacht werden die Jungen gesäugt, die schon nach 4 Tagen alleine in ihrer Sasse auf dem freien Feld liegen. Neugeborene Feldhasen sind viel weiter entwickelt als gleichaltrige Wildkaninchen. Sie sind Nestflüchter und haben bei der Geburt bereits ein dichtes Fell und gut entwickelte Zähne. Nach wenigen Tagen flüchten sie bei Gefahr. Mit etwa drei Wochen sind die jungen Hasen bereits selbstständig.

Wildkaninchen leben in einem Bau, der an trockenen Stellen in die Erde gegraben wird. Gemeinsam wachsen die jungen Wildkaninchen auf und spielen  und fressen zusammen. Nie entfernen sie sich weit von ihrem Bau, in den sie bei Gefahr flüchten. Im Bau schlafen tagsüber alle erwachsenen und jungen Tiere eng aneinander geschmiegt. Abends und in den frühen Morgenstunden kommen sie aus dem Bau und suchen sich Futter. Viele hundert Tiere leben in einer Kolonie. Ehe das Weibchen Junge bekommt, gräbt es sich in der Nähe des Hauptbaus eine Satzröhre, die es sorgsam auspolstert. Junge Kaninchen sind Nesthocker: sie sind nackt, zahnlos, blind und wärmebedürftig. Die Mutter säugt die Jungen mehrmals am Tag, bis zum Alter von etwa drei Wochen. Mit etwa vier Wochen sind die kleine Wildkaninchen selbstständig und leben weiterhin in ihrer Kolonie.

Weitere interessante Informationen des Autors können bei Detektei Berlin und Privatdetektiv Berlin gefunden werden.