Die Wassergeburt ist eine der vielen Geburtsmethoden. Als natürliche Geburtsmethode gilt sie als die sanfteste Geburt für das Baby. Auch für die Frau bietet die Wassergeburt viele Vorteile. Denn auch für sie ist das Becken mit warm gefülltem Wasser bis zum Hals sehr angenehm. Durch den Druckausgleich im Wasser kommt es auch weniger oft zu Dammriss oder Dammschnitt.

Es ist nicht so, dass man immer im Wasser sitzt. Der größte Fehler der Frauen liegt auch darin, dass sie viel zu früh in die Wanne steigen. Die Hebamme, welche spezialisiert auf Wassergeburten ist, wird Ihnen jedoch gute Tipps dazu geben. Man sollte als Frau nur in die Wanne steigen, wenn wirklich alles in Ordnung ist. Vermutet man Komplikationen bei der Geburt so ist diese stark abzuraten. Denn es könnte zu einer verspäteten Rettungsaktion kommen, da man die Frau erst aus der Wanne bringen muss. Sie sollten auch nicht in die Wanne steigen, wenn Sie HIV, Hepatitis oder Herpes infiziert sind, denn dann steigt die Möglichkeit jemanden anzustecken gewaltig. In manchen Fällen entscheidet die Hebamme über eine Wassergeburt. Zum Beispiel bei vorzeitigem Blasensprung usw. Der Partner und die Hebamme stehen während der gesamten Zeit neben dem Becken. Der Partner darf leider nicht mit in das Becken.

Vorurteile gegen die Wassergeburt

Viele denken, eine Wassergeburt ist sehr unsauber. Dem kann man jedoch nicht so sehr zustimmen, denn das Baby wird vor der Plazenta geboren, und die Mutter wird, wenn Sie aus der Wanne steigt gründlich abgeduscht. Sie sollten sich vor einer Wassergeburt gründlich informieren, ob im Krankenhaus auch genügend Wannen zur Verfügung stehen. Man kann nicht einfach zu Hause die Geburt in der Badewanne veranstalten, denn die Geburtswanne ist leicht zugänglich, ermöglicht verschiedene Geburtspositionen und hat immer die perfekte Temperatur.

Trotz allen Vorteilen, die eine Wassergeburt bietet, gibt es doch auch einige Nachteile weshalb man sich diese Art der Geburt gut überlegen sollte.