Dass der Markt der Onlinegames stetig weiter gedeiht, ist unmissverständlich klar zu sein. Das lässt sich auch durch das zunehmende Aufkommen von Werbeclips für Onlinespiele ermitteln, welche selbst sogar schon im Fernsehen gesendet werden. Kenner sprechen auch von einer bevorstehenden Explosion am Markt der Onlinegames. Während das Jahr 2009 eine kräftige Erhöhung von stattlichen 31 Prozent verzeichnen konnte, wurde diese Steigerung im letzten Jahr direkt übertroffen und auch die bevorstehenden Zahlen aus dem laufenden Jahr werden mit großer Wahrscheinlichkeit einen nächsten Rekord aufstellen. Ziemlich kalt lässt dies nichtsdestotrotz den Markt der gewöhnlichen PC Games wie die immer wiederkehrende “Die Sims” Reihe zeigt. Dadurch lässt sich erkennen, dass mit den Onlinegames ein nahezu ganz neuer Markt entdeckt wurde, der vorher nicht existierte.  Die Spielergruppe der PC Games sind meist die so genannten Hardcore-Gamer. Also jene Spieler, die einen besonders hohen Anspruch an Schwierigkeitsgrad, die Grafik und Gameplay der Spiele haben, während Onlinegames eher die Spielergrupp der Casual-Gamer, also der Gelegenheitsspieler die nicht mehrere Stunden lang an einer Spielaufgabe sitzen wollen, begeistert. Casualgamer, die vor der Onlinespielezeit auch PC Games gespielt haben, haben für gewöhnnlich aber verhältnismäßig weniger Geld für solche Spiele ausgegeben, wodurch die darauf basierenden Umsatzeinbrüche im Markt der PC Games verhältnismäßig gering sind. Während Analysten dieser Unterhaltungsindustrie eine weitere, leichte Stagnation der PC Spiele in den folgenden Jahren prognostizieren wird der Anstieg bei Onlinegames bis zum Jahr 2013 auf bis zu 100 % geschätzt.  Spätestens dann lässt sich ganz bestimmt von einer Explosion des Markts der Onlinegames sprechen.

Die Macht der social Networks
Für den Anstieg der Spiele sorgen nach wie vor die sozialen Netzwerke wie damals das VZ Netzwerk, welches bei uns ziemlichverbreitet war, bis Facebook die Nutzer auch in Deutschlandin seinen Bann zog. Selbst im noch recht jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon integriert. Ein Grund für diese Integration ist, dass die Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den sozialen Netzwerken mit dem Gamen von Onlinegames verbringen. Somit wird der Langeweile Killer zur Trafficmaschine für die social Networks. Denn die Welt der Onlinegames steht nie still und somit sehen sich ein Großteil der Gamer oft genötigt, nach ihrem aktuellen Spiel zu schauen, weswegen sie sich öfters bei den sozialen Netzwerken einloggen als davor. Und durch das Einloggen wird der Spieler direkt wieder mit den vielen Funktionen aus dem sozialen Netzwerk überschüttet und ist oft auch geneigt, auch dort weiter zu interagieren, wodurch die Vertreiber der Onlinegames und sozialen Netzwerke gleichermaßen einen Nutzen haben. Nicht zuletzt bekommt beispielsweise Facebook einen nicht gerade geringen Gewinnanteil den die Spiele dank Facebook erzeugen.  Wie hoch diese Gewinnbeteiligungen sind, ist allerdings nicht bekanntwird allerdings geheimgehalten. Gerade auch, weil mit den einzelnen Herstellern der Onlinegames individuelle Verträge vereinbart werden.

Sind alle Onlinegames umsonst spielbar oder sollten die Spieler etwas beachten?
Zwar sind diese Spiele erst einmal kostenlos und bleiben dies in der Theorie auch, in der Praxis aber werden den Spielern recht bald unterschiedliche Zusatzangebote unterbreitet, exklusive Premium Inhalte im Spiel freischalten zu können für die er jedoch zahlen muss, sofern er diese nutzen möchte. Dadurch können einige virtuelle Dinge beispielsweise nur mit der Premium Währung, also der zusätzlichen Währung im Spiel, bezahlt werden. Dadurch verdient sich der Spieler durch unterschiedlichste Aktionen immer mehr von der einen Währung im Spiel, bis er letztlich sogar mehr davon hat als er ausgeben könnte. Von der Premiumwährung aber erhöht sich der Kontostand entweder gar nicht oder nur unglaublich schleppend. Tolle Spielinhalte, welche nur mit der zweite Währung zu bekommen sind und der dazugehörige, zusätzliche Spielspaß bleiben somit den Spielern verborgen, die für das Onlinegame kein Geld ausgeben möchten. Das Bezahlen von Echtgeld in ein Onlinegame wird zwar von unzähligen Spielern abgelehnt, jedoch geben ganze 53%  der Spieler monatlich etwa 5 bis 36 Euro dafür aus und auch ein großer Teil der Spieler hat immerhin einmalig einen kleinen Geldbetrag in das Onlinegame investiert, welches er schon über Wochen spielt.