Mo 1 Aug 2011
Das BWL-Studium kurz vorgestellt
Geschrieben von BWL-Student unter Allgemein
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Betriebswirtschaftslehre, oft auch kurz BWL genannt, befasst sich, wie der Name bereits verrät, mit wirtschaftlichen Thematiken innerhalb von Unternehmen. Eine verwandte Wissenschaft ist die Volkswirtschaftslehre. Die BWL nimmt allerdings im Gegensatz zu letzterer immer die Perspektive eines konkreten Betriebes ein.
Kaum eine Wissenschaft ist so facettenreich wie die BWL. So behandelt man im BWL-Studium sehr viele unterschiedliche Fachbereiche wie Management, Marketing oder Wirtschaftsrecht. Meist ist das Grundstudium relativ allgemein gehalten, sodass man sich zunächst einmal in all diesen Bereichen ein solides Grundlagenwissen aneignet, um sich dann später in einem oder mehreren Bereichen zu spezialisieren. Welche Spezialisierungs- möglichkeiten angeboten werden und auf welche Disziplinen besonderer Wert gelegt wird ist von der Hochschule abhängig. Hierüber sollte man sich unbedingt schon vor Studienbeginn informieren. Besonders an Fachhochschulen werden aber auch viele von anfang an stark spezialisierte Varianten des BWL-Studiums angeboten, die beispielsweise speziell auf einzelne Branchen wie die Banken- oder Versicherungsbranche ausgerichtet sind.
Ein BWL-Studium kann man an Universitäten und an Fachhochschulen absolvieren, wobei es jeweils spezielle Zulassungsvoraussetzungen gibt. Während man an Universitäten in der Regel immer Abitur benötigt, um BWL studieren zu können, reicht an Fachhochschulen teils auch ein Realschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung aus. Die genauen Bedingungen werden hierbei aber immer von der Hochschule festgelegt.
Meist ist auch an Universitäten die Abinote nicht das einzige Kriterium, nach dem Bewerber ausgewählt werden. Ähnlich wichtig sind den Unis nämlich Fremdsprachenkenntnisse, politisches und soziales Engagement und eventuell vom Bewerber bereits geleistete Praktika. Wer sich in diesen Bereichen besonders hervortut, kann auch mit etwas schlechterem Abitur einen Studienplatz für ein BWL-Studium an einer der besonders angesehenen und beliebten Universitäten bekommen. Neben all diesen Voraussetzungen sollte man außerdem ein gutes mathematisches Grundverständnis und Interesse für wirtschaftliche Fragestellungen mitbringen, um im Studium erfolgreich sein zu können.
Hat man das BWL-Studium endlich begonnen, dann ist es nicht nur wichtig, viel zu lernen, um in den Klausuren gut abzuschneiden. Mindestens genauso wichtig für die optimale Vorbereitung auf den Berufseinstieg ist das Sammeln von Praxiserfahrungen. Leider kommt dies gerade an Universitäten häufig zu kurz. Daher sollte man während des BWL-Studiums in den Semesterferien mindestens ein Berufspraktikum in einem Unternehmen absolvieren. So hat man die Möglichkeit, herauszufinden wo man nach dem Studium gerne arbeiten möchte und kann bereits erste wichtige Kontakte knüpfen.